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Fisch: Frisch muss er sein
en, die mustergültig arbeiten. Am neuen Firmensitz auf dem Großgrünmarkt Inzersdorf er­fahren die Lachse dann ihre fachgerechte Behandlung. Das heißt filetieren, die händische Entfernung der Gräten und schließlich noch die Endkon­trolle auf dem Leuchttisch. Die führt man wegen der Tatsache durch, dass die meisten Mee­resfische von Nematoden, klei­nen Fadenwürmern, befallen sind. Die halten sich zwar meist nur in den Innereien auf, können aber auch ins Muskel­fleisch wandern. Was der menschlichen Gesundheit zwar kaum abträglich wäre, den Appetit aber entscheidend bremsen könnte. Auch sonst kauft Eishken Esta­te nur die frischesten und besten Produkte aus aller Welt. Mehrmals im Jahr begeben sich Elisabeth und Franz Aibler ins Ausland auf der Suche nach neuen Produkten. Inspiziert werden die Wasserqualität, die Fang- und Schlachtmethoden der jeweiligen Fischer und natürlich die Qualität der Ware. So arbeitet Eishken Estate heu­te mit den besten Lieferanten aus Schottland, England,
Frankreich, Italien, Dänemark und den Seychellen zusammen. Der Großteil der Fische kommt frisch ins Haus und wird erst vor Ort filetiert und kontrol­liert.
Mit dem Umzug in eine neu adaptierte Halle am Inzersdor-fer Großgrünmarkt etablierte Eishken Estate auch eine Frischfischanlage. In den riesi­gen Salzwasserbecken mit idealer Temperatur und optima­lem Salzgehalt werden lebende Spezialitäten wie europäischer oder kanadischer Hummer, Langusten, Taschenkrebse oder Austern gehalten. Als erstem Unternehmen in Österreich ist es Eishken Estate gelungen, auch Steinbutt lebend im Salz­wasserbecken zu halten. Vorbildlich auch das Service, das Franz Aibler bietet. Gerade vor Weihnachten freuen sich die vielen Stammkunden unter den Spitzenköchinnen und -kö­chen über die flexiblen Liefer­zeiten, die bei Eishke Estate mit "rund um die Uhr, sieben Tage die Woche" angegeben werden. Auf Wunsch werden zum Beispiel die Steinbutte lebend oder frisch geschlachtet geliefert.
Zu Meeresfischen pflegen viele Öster­reicher ein distanziertes Verhältnis. Echte Qualität könnte Abhilfe schaffen.
Damals, als vor hundert Jahren die Bürger der Monarchie auch noch direkten Zugang zur Adria hatten, gehörte Meeres­fisch zu jeder gelungenen Menüfolge. Alte Kochbücher beweisen das. Zurückgestutzt auf den alpinen Raum, moch­ten sich die Österreicher lange Zeit nicht mehr für die Kaltblü­ter aus dem Salzwasser erwär­men. Der klassische Freitags-Dorsch, gebröselt und in Zie­gelform, bildete oft das höchste der Gefühle. Und die Gastro­nomie offerierte Forelle blau oder à la Müllerin zu Deka-Preisen.
Erst mit der Erneuerung der heimischen Küche vor gut 20 Jahren findet sich auch wieder Meeresgetier auf den Karten. Dabei stand man gleich vor der
nächsten Schwierigkeit. Denn im Prinzip gibt es nur zwei Arten, in denen in Österreich Fisch zur Verarbeitung gelan­gen kann: tiefgekühlt oder frisch. Und gerade bei der Fri­sche spießte es sich lange Zeit. Schließlich handelt es sich dabei um leicht verderbliche Ware.
Ehrgeizige Großhändler zeigen den Ausweg aus dem Dilem­ma. So zum Beispiel Franz Aibler mit seiner Firma Eish-ken Estate, einem Wiener Großhandel für Frischfisch und Räucherprodukte. 1986 eta­blierte sich das Unternehmen, das nach einem Landstrich auf den äußeren Hybriden benannt ist. Seit 17 Jahren bezieht Franz Aibler von dort die fri­schen Lachse, aus Fischzucht-
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Grossgrünmarkt Inzersdorf, Laxenburgerstraße 365, 1230 Wien Tel. 01/8893733 ■ Fax 01/8893080- aibler@eishken.at
0-24 Uhr-Hotline • Abholmarkt • Hälterung von lebenden Fischen und Krustentieren • Frischfische aus Meer und Süßwasser • Garnelen, Hummer, Austern • Räucherlachs • alles in Spitzenqualität • Zustellung in ganz Österreich
HOTEL & GV-PRAXIS 12/2001
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